Urlaub auf den Kanaren – Teneriffa – Teil 3 Urlaub für Aktivurlauber

Mit nur wenigen Regentagen und konstant warmen Temperaturen zieht Teneriffa, die größte der Kanarischen Inseln, jedes Jahr aufs Neue tausende Urlauber in seinen Bann

Mit nur wenigen Regentagen und konstant warmen Temperaturen zieht Teneriffa, die größte der Kanarischen Inseln, jedes Jahr aufs Neue tausende Urlauber in seinen Bann

Teneriffa für Aktivurlauber

Den Beinamen “Königin der Kanaren” verdankt Teneriffa einer grandiosen Naturkulisse, die an Kontrastreichtum kaum überboten werden kann. Botanikern und Wanderern eröffnet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Ein echtes Wanderparadies ist beispielsweise das Anaga-Gebirge, zu dessen Highlights die Brandung der Nordküste sowie die Meeresfelsen Roque Bermejo und Roque de Anaga zählen.

 

Neben vielen leichten Wanderrouten warten einige anspruchsvolle, zum Beispiel die Schluchtenwanderung durch das Masca-Gebirge, welche nicht ohne professionelle Führung erfolgen sollten (siehe Video in der Infobox). Die einst gern besuchte Barranco del Infierno wurde nach einem Unglück im Jahr 2009 leider geschlossen – eine Wiedereröffnung ist vorerst nicht geplant.

 

Teneriffa darf nicht nur in Wanderschuhen entdeckt werden, sondern ebenso gern im Sattel. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass der Mountainbiker gut konditioniert sein sollte, anderenfalls wird er seinen Drahtesel wohl die halbe Zeit schieben. Eine Herausforderung ist die Strecke von Vilaflor bis zum Pico del Teide. Hinter Vilaflor, dem schönsten Ort Teneriffas, erfährt die Landschaft eine unerwartete Wandlung. Weinterrassen und Obstplantagen werden durch von Felsen gespickte Pinienwälder ersetzt. Steil bergauf führt die kurvenreiche Straße bis zur Caldera de Las Cañadas, von wo aus man durch eine Mondlandschaft zum Pico del Teide, Spaniens höchstem Berg, radelt. Dieser wiederum lohnt einen Aufstieg zu Fuß. Völlig Erschöpften bietet sich eine Fahrt in der Seilbahn an. Die Aussichtsplattform auf beinahe 4.000 Metern Höhe belohnt den Besucher mit einem beeindruckenden Panorama.

 

Für einen weiteren Tagesausflug, zum Beispiel im Jeep, empfiehlt sich das Teno-Gebirge, durch das sich eine abenteuerliche, vermeintlich zweispurige Straße in lichten Höhen und Serpentinen windet. Besonders idyllisch ist die Strecke auf Höhe des Dorfes Masca, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

 

Auch zu Wasser, beispielsweise im Kajak, kann Teneriffa kennen gelernt werden. Eine tolle Route führt an der Westküste entlang der Los Gigantes – Felsklippen, die diesen Namen nicht zu Unrecht tragen, denn sie ragen bis zu fünfhundert Meter steil aus dem Wasser.

 

Quicklinks zum Artikel Kanaren – Teneriffa

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Kommentare

  1. KOmmnick meint:

    Wenn man schon einen Artikel schreibt, dann sollte man sich auch über aktuelle Ereignisse schlau machen, seit Septmeber 2009 ist der Barranco del infierno geschlossen. Dort kam ein Urlauber durch einen Steinschlag ums Leben. Vielleicht können sie das in den Artikel noch einarbeiten? MfG

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